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Die Wärmepumpe ist mit 299.000 verkauften Einheiten die beliebteste Heiztechnik 2025 in Deutschland. Der Absatz stieg um 55 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten.

Foto: STIEBEL ELTRON

Die Wärmepumpe ist mit 299.000 verkauften Einheiten die beliebteste Heiztechnik 2025 in Deutschland. Der Absatz stieg um 55 % gegenüber dem Vorjahr. Zum Vergleich: Der Verkauf von Gasheizungen fiel um 33 % auf 229.000 Einheiten. Der Absatz von Ölheizungen reduzierte sich um 74 % auf 22.500 Stück. Das sind Ergebnisse aus der Jahresbilanz des BDH Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V., Köln.

Die Zahl der in Deutschland verkauften Wärmepumpenheizungen erreichte 2025 das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten: Innerhalb von fünf Jahren hat sich der Absatz mehr als verdoppelt. Dreh- und Angelpunkt für die Energiewende ist Vertrauen in die politischen Rahmenbedingungen: 89 % der Verbraucher halten Planungssicherheit bei der staatlichen Förderung zum Heizungstauch für wichtig bis sehr wichtig. Das hat die bevölkerungsrepräsentative Umfrage zum Energie-Trendmonitor 2026 ergeben – 1.000 Bundesbürger wurden im Januar 2026 von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag der Stiebel Eltron GmbH & Co. KG, Holzminden, befragt.

Verbraucher setzen auf Luft-Wasser-Wärmepumpen
Mit einem Marktanteil von rund 95 % werden Luft-Wasser-Wärmepumpen in Deutschland am häufigsten gekauft. Insgesamt wurden 283.000 Stück im Jahr 2025 abgesetzt. Das entspricht einem Plus von 59 % im Vergleich zum Vorjahr. Sole-Wasser-Wärmepumpen kamen auf eine Stückzahl von 13.500 Einheiten mit einem Plus von 7 %, berichtet der BDH. Das Interesse an neuartigen Wärmepumpensystemen ist laut Energie-Trendmonitor 2026 mehrheitlich groß: 55 % der Verbraucher wünschen sich beispielsweise eine Wärmepumpe, die direkt im Heizungskeller installiert wird und nicht draußen vor dem Gebäude.

Gasheizungen und Ölbrenner fallen auf historisches Tief
Die Marktentwicklung bei fossilen Heizungen ist dagegen für alle Systeme deutlich rückläufig und erreichte 2025 einen historischen Tiefstand: Die Zahl der Gasbrennwertkessel fiel auf 229.000 verkaufte Einheiten. Das ist ein Minus von 36 % im Vergleich zum Vorjahr. In den Jahren 2019 bis 2022 hatten die Absatzzahlen noch durchgängig bei mehr als 600.000 Stück gelegen und 2023 sogar die Marke von 800.000 Einheiten überschritten. Die Zahl der Öl-Brennwertkesseln fiel 2025 auf 22.500 Einheiten mit einem Minus von 74 %.

Wie sich die Energiewende rechnet
„Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Wärmepumpe mit ihren Kaufentscheidungen 2025 zum wichtigsten Produkt für die Energiewende in Deutschland gemacht“, erklärt Heinz-Werner Schmidt, Geschäftsführer der Stiebel Eltron. „Verlässlichkeit und Kontinuität der Förderpolitik sind unverzichtbar, um die Erfolgsgeschichte von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation weiter fortzuschreiben.“

Wie sich die private Energiewende im Einzelfall rechnet, lässt sich über den Stiebel Eltron-Angebotsservice www.stiebel-eltron.de/heizungstausch auf der Homepage des Unternehmens ermitteln. Hausbesitzer bekommen hier sofort einen ersten unverbindlichen Überblick zu den anfallenden Kosten sowie auf Wunsch ein unverbindliches Komplettangebot eines qualifizierten Fachhandwerkers aus der Region für die Installation einer Wärmepumpe.

Über STIEBEL ELTRON
Die Stiebel Eltron wurde 1924 gegründet und gehört mit einem Jahresumsatz von 941 Mio. Euro (2024) zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.