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DWV-Präsidentin Silke Frank (li) und der Präsident der France Hydrogène, Dr. Nicolas Brahy (2.v.li.) unterzeichneten das MoU auf der Hyvolution Paris.
Foto: DWV
Am Dienstag, den 27. Januar, haben der DWV Deutscher Wasserstoff-Verband e. V., Berlin, und die France Hydrogène, Paris, im Rahmen der Hyvolution Paris ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung setzen beide Verbände zu Beginn des Wasserstoffjahres 2026 ein klares politisches und industriepolitisches Signal für eine engere europäische Zusammenarbeit.
Das MoU wurde durch Silke Frank, Präsidentin des DWV, und Nicolas Brahy, Präsident von France Hydrogène, unterzeichnet und eng abgestimmt sowie unterstützt von Hydrogen Europe.
Gemeinsame Zielsetzung: Koordination, Umsetzung, Marktwirkung
Mit dem MoU verfolgen DWV und France Hydrogène das Ziel, ihre Aktivitäten entlang des Wasserstoffhochlaufs systematisch zu verzahnen. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere:
- Starke politische Rückendeckung für Wasserstoff als tragende Säule der Dekarbonisierung sowie für europäische Energiesouveränität, Resilienz und industrielle Wettbewerbsfähigkeit
- Synchronisierung der deutsch-französischen Marktentwicklung entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette
- Risikominimierung für Investitionen und Beschleunigung der Umsetzung von Projekten
- Unterstützung eines skalierbaren Wasserstoffmarktes und des Kompetenzaufbaus auf Basis eines technologieoffenen Ansatzes mit klarem Fokus auf industrielle Umsetzung
- Austausch von Best Practices und koordinierte Ansprache von Politik, Industrie und Öffentlichkeit, um Wasserstoff als Schlüssel zur Emissionsminderung und zur Stärkung der europäischen Industrie zu verankern
Der gemeinsame Anspruch: Planungssicherheit für Unternehmen schaffen, Investorenvertrauen stärken und die industrielle Skalierung von Wasserstoffprojekten in Europa beschleunigen: von Erzeugung über Transport- und Verteilinfrastruktur bis hin zu Nachfrage und Abnahme.
Ein europäisches Signal mit strategischer Tiefe
Das MoU ist mehr als eine Absichtserklärung. Es markiert einen Aufbruchsmoment für eine europäische Wasserstoffagenda, die Klimaschutz, Energiesicherheit und industrielle Stärke zusammendenkt und den Fokus klar auf Umsetzung legt.
Was auf der Hyvolution Paris sichtbar begonnen hat, soll sich im Verlauf des Jahres 2026 konkret entfalten: mehr Tempo, mehr Koordination und eine starke gemeinsame Stimme für Wasserstoff in Europa.
