Westfalen übernimmt VIS Waddinxveen BV

Die Westfalen-Gruppe übernimmt die VIS Waddinxveen B.V. und stärkt damit das internationale Geschäft.

Foto: Westfalen

Die Westfalen-Gruppe setzt den Ausbau ihres Auslandsgeschäfts fort und übernimmt die VIS Waddinxveen B.V., Waddinxveen, ein niederländisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf Logistik- und Standortinfrastruktur für Technische und medizinische Gase. Mit der Akquisition investiert die Westfalen in einen bestehenden Logistikstandort und stärkt damit ihre operative Basis im niederländischen Industrie- und Medizingase-Markt. Zur konkreten Höhe der Investition wurde zwischen beiden Seiten Vertraulichkeit vereinbart.

„Der Erwerb von VIS Waddinxveen ist ein gezielter Schritt zur Weiterentwicklung unseres internationalen Geschäfts“, erklärt Westfalen-Vorstandsvorsitzender Thomas Perkmann. „Der Standort unterstützt unser profitables Wachstum in einem Kernmarkt und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Zukunftsstrategie.“ Ziel sei, bestehende Aktivitäten zu bündeln, Skaleneffekte zu realisieren und die Leistungsfähigkeit der Gruppe in den Niederlanden weiter zu erhöhen. Die Investition ist langfristig ausgerichtet und eröffnet zusätzliche Entwicklungsperspektiven für die gesamte Westfalen-Gruppe.

Die VIS Waddinxveen betreibt ein rund 20.000 qm großes Betriebsgelände in verkehrsgünstiger Lage zwischen Rotterdam und Amsterdam. Der Standort dient künftig als logistischer Knotenpunkt für die niederländischen Westfalen-Tochtergesellschaften WGN Westfalen Gassen Nederland B.V., Deventer, und WGM Westfalen Medical GmbH, Weidenau. Durch die Integration lassen sich Logistikstrukturen vereinfachen, Prozesse effizienter gestalten und zusätzliche Kapazitäten für weiteres Wachstum schaffen.

Darüber hinaus prüft die Westfalen den Aufbau einer lokalen Abfüllung für medizinischen Sauerstoff. Damit würde das Unternehmen insbesondere das dynamisch wachsende Homecare- und Kliniksegment näher an den Markt heranführen und seine operative Flexibilität erhöhen.

„VIS Waddinxveen steht exemplarisch für unseren Ansatz, Wachstum mit einer belastbaren Infrastruktur zu unterlegen“, sagt T. Perkmann. „Der Standort festigt unsere Marktposition und schafft Spielraum für die nächste Entwicklungsstufe unseres Geschäfts in den Niederlanden.“